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Kranpalette mit Jekko JF545 weiter ausgebaut

Nachdem im Februar ein neuer Grove GMK 3060 in den Fuhrpark aufgenommen wurde, konnte jetzt die Sparte der Mini- und Spezialkrane, um einen Jekko JF545, erweitert werden.
Somit steht jetzt auch im Raum Berlin-Brandenburg ein solcher Kran für Kran- und Montagearbeiten zur Verfügung. Die Montage- und Kranservice Werner GmbH ist spezialisiert auf Sonderlösungen und setzt neben 4 Mobil-, auch Lade-, Alu- und Minikrane für Kranarbeiten ein.
Die neuste Anschaffung, der Jekko JF545, ist eine Kombination aus Raupen- und Ladekran. Auf das Raupenfahrgestell wurde ein Fassi F545RA.2.26 mit einem Jib L426 aufgebaut, wodurch eine maximale Reichhöhe von rund 30m erreicht werden.
Der Kran wurde am 05.50.2018 durch Nordkran geliefert, und ging zwei Tage später, direkt zur ersten Baustelle, einer Müllsortierungsanlage.

Neue Herausforderung für den PUMA42GTX im hochalpinen Gelände

Seitdem die Firma KONSAG am 1. März den PUMA42GTX der TEUPEN Maschinenbau GmbH in Gronau auf die Probe gestellt hat, ist sie davon überzeugt, dass sie mit dem PUMA weiter in das hochalpine Gelände vorstoßen kann, als dies ihr bisher gelang, heißt es in einer Pressemitteilung. Die KONSAG sieht den PUMA als neue "Allzweckwaffe" in ihrem Mietpark. „Der PUMA ist einsetzbar wie ein Boomlift oder eine LKW Arbeitsbühne, jedoch durch seine Anpassungsfähigkeit und Geländegängigkeit nicht zu stoppen.“ führt Michael Wyss aus.
Von dieser Investition erhofft sich das Unternehmen vermehrt Aufträge durch Betreiber von Seilbahnen, Mobilfunk- und Energienetzen sowie im Bereich Felssicherung. Mit dem PUMA42GTX können Arbeiten durchgeführt werden, die bislang nur kletternd oder mit Helikoptern erledigt werden konnten. Mit dem PUMA werden die Einsätze kostengünstiger und sicherer, so der Hintergrund und die Idee, welche die KONSAG an die Betreiber weiterreichen möchte.

Gebrauchter Liebherr LR 1750 ist nun der größte Raupenkran von Fratelli Paradiso

Kranübergabe des gebrauchten Liebherr Raupenkran LR 1750: V.l.n.r.: Florian Maier (Liebherr-Werk Ehingen GmbH), Fabio Fenzi (Liebherr Italia S.p.A.), Michele Paradiso (Fratelli Paradiso), Bernd Rechtsteiner (Liebherr-Werk Ehingen GmbH).

Neue Farbe, neuer Besitzer, bewährte Qualität: Der italienische Kranvermieter Fratelli Paradiso S.R.L. hat bei Liebherr einen gebrauchten Raupenkran LR 1750 gekauft, welcher zukünftig für die Montage von Windkraftanlagen eingesetzt wird.
Der Mitinhaber Michele Paradiso kam im März ins Liebherr-Werk nach Ehingen, um den LR 1750 persönlich in Empfang zu nehmen. „Wir haben uns zum Kauf des gebrauchten Gittermast-Raupenkrans LR 1750 entschieden, da wir bereits einen Gittermast-Mobilkran LG 1750 erfolgreich, mit sehr guten Erfahrungen, in unserem Fuhrpark betreiben“, erklärt Michele Paradiso und fährt fort: „Mit dem Kauf des gebrauchten Raupenkrans erhalten wir nun die Möglichkeit, Ausrüstungsteile unter den beiden 750-Tonnen-Kranen zu tauschen. Somit können wir, je nach Anforderung auf der Baustelle, den geeigneteren Kran liefern – auf Raupe oder Rädern.“ Der LR 1750 ist nun der größte Raupenkran in der Flotte des Unternehmens. „Mit dem 750-Tonnen-Raupenkran sind wir nun in der Lage, unter Last zu Verfahren. Aus diesem Grund werden wir ihn zukünftig in der Montage von Windkraftanlagen und den LG 1750 im Bereich der Industrieanwendungen, wo kein Verfahren nötig ist, einsetzen“, berichtet Paradiso.

Messe IFAT/Ladekrane: HMF zeigt Lösungen auf dem Freigelände

Der dänische Hersteller von Ladekranen HMF präsentiert im Rahmen der Weltleitmesse für Umwelttechnologie IFAT (15. bis 18. Mai) in München zwei für die Rohstoffwirtschaft optimierte Kranfahrzeuge auf Mercedes- beziehungsweise MAN-Fahrgestellen. Beide Lkw verfügen über einen heckseitig montierten Knickarmkran vom Typ 1820-K mit Funkfernsteuerung. Das Angebot der IFAT umfasst die Bereiche Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. HMF stellt aus auf dem Freigelände am Stand 713/9.
Der HMF-Ladekran 1820-K mit Funkfernsteuerung wird mit bis zu 6 hydraulischen Ausschüben und einem 15° Überknick zwischen dem inneren Ausleger und dem Knickarm geliefert. Diese Eigenschaften ermöglichen große Flexibilität bei anspruchsvollen Aufgaben, wo wenig Platz vorhanden ist, besonders beim Manövrieren durch Tore und Fenster.

JLG nun auch mit 600er Raupenversion

JLG konzipiert Teleskop-Arbeitsbühnen der 600-Serie neu - vier neue Modelle vorgestellt - Raupenversionen von 600S und 660SJ jetzt erhältlich

JLG Industries Inc., ein Unternehmen der Oshkosh Corporation und Hersteller von Hubarbeitsbühnen und Teleskopladern, hat seine Teleskop-Arbeitsbühnen der Serie 600 komplett neu konstruiert. Zwei der Bühnen, die 600S und die 660SJ, wurden 2017 auf der Conexpo vorgestellt. Heute stellt das Unternehmen die Raupenversion vor:  die 600SC und die 660JC.
„Die Serie bietet klassenführende Tragfähigkeit. Maschinenbediener können somit mehr Werkzeug und Material zum Arbeitsbereich mitnehmen“, sagte Jan-Willem van Wier, EMEA Senior Product Marketing Manager von JLG. „Die neue 600S hat eine uneingeschränkte Arbeitskorb-Kapazität von 270 kg. Das ist eine 20-prozentiger Kapazitätsanhebung gegenüber dem vorigen Modell. Die eingeschränkte Kapazität beträgt 455 kg. Die uneingeschränkte Kapazität der 660SJ wurde um 50 Prozent auf 250 kg erhöht, wobei die eingeschränkte Kapazität 340 kg beträgt“.

Beyer-Mietservice stockt auf: 155 Neuzugänge von Manitou

Peter Wildemann li.) und Dieter Beyer bei der Übergabe

Insgesamt 155 neue Maschinen zählt die Beyer-Mietflotte im Bereich starre Teleskopstapler, Diesel-Gelenkteleskopbühnen und Teleskopbühnen. Das erste Paket wurde bereits im Herbst 2017 ausgeliefert. Mit der Erweiterung der Mietflotte folgt Beyer-Mietservice dem Bedarf der Kunden, die leistungsstarke Hub- und Höhenzugangstechnik für anspruchsvolle Aufträge benötigen. Jetzt fand die offizielle Übergabe mit Peter Wildemann (Geschäftsführer Manitou Deutschland GmbH DA-CH) statt. Anlässlich der offiziellen Übergabe sprachen wir mit Peter Wildemann über die Ausstattung, die Einsatzbereiche und die Vorteile der Arbeitsbühnen und Teleskopstapler.
Die Neuzugänge im Bereich Arbeitsbühnen in der Beyer-Mietflotte sind 20 Diesel-Gelenkteleksopbühnen des Typs GTB 120 D, zehn Diesel-Gelenkteleskopbühnen des Typs GTB 160 D+, zehn Diesel-Gelenkteleskopbühnen des Typs GTB 182 D und acht Diesel-Gelenkteleskopbühnen des Typs GTB 201 D sowie sieben Teleskopbühnen des Typs TB 278 KD.
Im Bereich starre Teleskopstapler verzeichnet unsere Mietflotte insgesamt 100 Neuzugänge in verschiedenen Leistungsklassen. Zu den Neuzugängen gehören 20 Telestapler des Typs TSS 420, jeweils 30 Telestapler des Typs TSS 1030 S und TSS 1440 S sowie 20 Teleskopstapler des Typs TSS 1840 S.

Erster Demag AC 55-3 geht an Wiesbauer

Der Krandienstleister Wiesbauer mit Hauptsitz in Bietigheim-Bissingen hat sich den ersten Demag AC 55-3 gesichert. Der Kran ist für die Niederlassung Rhein-Neckar in Plankstadt bestimmt und wurde dort auch von Terex Cranes Salesmanager Michael Zieger an den Geschäftsführer der Niederlassung Norman Weitzel und Kranführer Peter Graf übergeben.

„Girls‘ Day“ bei der Deutz AG

In diesem Jahr lädt die Deutz AG wieder junge Frauen zum bundesweiten Aktionstag „Girls‘ Day“ in ihr Ausbildungszentrum ein. Unterstützt durch Ausbilder und Auszubildende haben technikaffine Schülerinnen am 26. April 2018 die Möglichkeit, die Welt der technischen Ausbildungsberufe bei Deutz zu entdecken. Die Förderung des weiblichen Nachwuchses im Maschinenbausektor liegt dem Unternehmen am Herzen. Deshalb beteiligt sich Deutz bereits seit vielen Jahren aktiv am „Girls‘ Day“, wie betont wird.

Wiesbauer feiert 60-jähriges Bestehen

Der Krandienstleister und Schwerlastlogistiker Wiesbauer feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums findet am am Sonntag, den 03. Juni 2018, ab 11.00 Uhr auf dem Betriebshof in der Laiernstraße in Bietigheim-Bissingen ein Tag der offenen Tür statt, zu dem neben Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern auch alle Kran- und Technikinteressierten eingeladen sind. Auf die Gäste warten vielerlei Attraktionen wie Kranfahrten, Vorführungen, eine Oldtimer-Show und eine Modellbauausstellung, eine Hüpfburg für die Kleinen und vieles mehr. Selbstverständlich ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt, und ein Gewinnspiel sorgt zusätzlich für Spannung. Mit Hinblick auf die ausgestellten Krane plant man bei Wiesbauer Großes und versucht, sofern von der Disposition her möglich, auch den einen oder anderen Großkran zu zeigen. Neben Mobilkranen gibt es zudem Transportfahrzeuge und Equipment aus dem Bereich der Industriemontage zu bestaunen.

Einhäupl übernimmt Demag AC 250-5

v.l.n.r: Thomas Keckeis (Sales Manager, Terex Cranes), Daniel Einhäupl (Manager, Einhäupl), Franz-Josef Einhäupl (CEO, Einhäupl) und Thomas Schramm (Vice President Sales Mobile Cranes EMEAR, Terex Cranes)

Im März 2018 hat die Firma Einhäupl Autokran-Service GmbH mit Sitz in Weiden in der Oberpfalz und einer weiteren Niederlassung in Mühlau bei Chemnitz ihren neuen Demag AC 250-5 übernommen. Übergeben wurde der Kran von Terex Cranes Sales Manager für Bayern und Österreich, Thomas Keckeis.
„Uns hat nicht zuletzt die innovative IC-1 Plus Steuerung des AC 250-5 überzeugt. Damit ist der AC 250-5 den leistungsstärksten Wettbewerbern seiner Gewichtsklasse mindestens ebenbürtig, wenn nicht überlegen. Sie ermöglicht uns, bei geschickter Positionierung Einsätze zu fahren, für die man normalerweise Krane mit ein bis zwei Klassen höherer Tragfähigkeit benötigt. Das kann vor allem auf engen Baustellen ein alles entscheidender Vorteil sein“, begründet Juniorchef Daniel Einhäupl die Kaufentscheidung.
Weitere Vorteile des Demag AC 250-5 Krans sieht Einhäupl in dem 70 Meter langen Hauptausleger, mit dem sich viele Baukräne auch ohne Hauptauslegerverlängerung montieren lassen, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

30 superkompakte, wendige und robuste Mastbühnen von Haulotte für Beyer-Mietflotte

Thomas Dohmen (li.), Haulotte Verkaufsleiter, und Dieter Beyer (Geschäftsführer Beyer-Mietservice)

Im Zuge der permanenten Expansion hat die Beyer-Mietservice KG ihr Mietprogramm erneut aufgestockt. Der Bereich Arbeitsbühnen wurde mit insgesamt 30 Teleskopmastbühnen des Typs TMB 102 E II von Haulotte ergänzt.
Die Teleskopmastbühne bietet in beengten Arbeitsbereichen eine optimale Manövrierfähigkeit, wie betont wird. Aufgrund der Tatsache, dass diese Mastbühne bei Drehbewegungen keinen seitlichen Überhang hat und zugleich mit superkompakten Baumaßen punktet, passt sie nicht nur durch Standardtüren, sondern kann auch in besonders beengten Bereichen eingesetzt und über Lastenaufzüge transportiert werden.
Mit einem Leergewicht von unter 2.700 kg gehört diese Mastbühne zu den Leichtgewichten, die auch auf lastlimitierten Flächen agiert. Auch der Einsatz auf sensiblen Böden ist dank der Nonmarking-Bereifung gegeben. Das niedrige Gewicht bietet überschaubare Punktlasten.

Palfinger: Aufsichtsrat schließt Suche nach neuem CEO ab

Andreas Klauser

Der Aufsichtsrat der Palfinger AG hat die Suche nach einem neuen Vorstandsvorsitzenden abgeschlossen. Mit Ing. Andreas Klauser (53), derzeit Global Brand President von Case IH und STEYR sowie CNH Industrial Vorstandsmitglied, wurde ein erfahrener und international versierter Topmanager gefunden. Vorbehaltlich der Finalisierung der Verträge wird Andreas Klauser die Position als Vorstandsvorsitzender am 1. Juni 2018 übernehmen.
„Wir freuen uns, mit Andreas Klauser einen erfahrenen Executive gewonnen zu haben", kommentiert der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Ing. Hubert Palfinger jun., die Entscheidung für den neuen CEO. „Klauser hat internationale Markt- und Vertriebserfahrung im Bereich Landmaschinen und Nutzfahrzeuge und bringt beste Voraussetzungen mit, um die zukünftigen Herausforderungen der digitalen Transformation in nachhaltige Unternehmenserfolge für die Palfinger Gruppe umzuwandeln.“

Regel modernisiert seine Kranflotte mit neuem Liebherr-Mobilkran LTM 1500-8.1

V.l.n.r.: Florian Maier (Liebherr-Werk Ehingen GmbH), Alexander Teifke, Carsten Hildebrandt (beide Albert Regel GmbH), Erich Schneider (Liebherr-Werk Ehingen GmbH)

Für das bundesweite Vermietgeschäft war die Albert Regel GmbH auf der Suche nach einem neuen 500-Tonnen Kran. Der Spezialist für Schwertransport, Kran- und Montagelogistik betreibt in seinem Fuhrpark bereits zwei Liebherr-Mobilkrane vom Typ LTM 1500-8.1. Neben den guten Erfahrungen war der Service von Liebherr bei der Kaufentscheidung ausschlaggebend. Der ältere der beiden Liebherr 500-Tonner wird durch einen neuen ersetzt. Im Vergleich zu dem 14 Jahre alten Kran erhält der neue 8-Achser eine Teleskopabspannung und die Möglichkeit den Teleskopausleger komplett zu demontieren. Zur Übernahme des neuen Kranes kamen die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Carsten Hildebrandt und Alexander Teifke ins Liebherr-Herstellerwerk nach Ehingen.

Scholl verstärkt Fuhrpark mit Liebherr-Mobilkran LTM 1070-4.2

v.l.n.r.: Joachim Sommer (Liebherr-Werk Ehingen GmbH), Yvonne Scholl und Andreas Merkel (beide Karl Scholl GmbH) bei der Übergabe des LTM 1070-4.2.

Die Karl Scholl GmbH aus Heidelberg hat Mitte März einen neuen Mobilkran LTM 1070-4.2 übernommen. Der 50 Meter lange Teleskopausleger war ein entscheidendes Kriterium bei der Entscheidung für den 70-Tonner von Liebherr. Die geschäftsführende Gesellschafterin Yvonne Scholl und ihr Lebensgefährte Andreas Merkel, der für den Technischen Außendienst zuständig ist, reisten zur Übergabe des neuen Kranes ins Herstellerwerk nach Ehingen.

Liebherr: Firmengruppe erwirtschaftet höchsten Umsatz ihrer Geschichte

Die Firmengruppe Liebherr hat im Jahr 2017 mit 9’845 Mio. € den höchsten Umsatz ihrer Geschichte erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte das Familienunternehmen seine Erlöse um 9.3 %. Für 2018 erwartet die Firmengruppe ein weiteres Umsatzwachstum.
Ein Umsatzplus erreichte das Unternehmen sowohl im Bereich Baumaschinen und Mining als auch in seinen anderen Produktbereichen. So stiegen die Verkaufserlöse bei den Baumaschinen und den Mining-Geräten um 14.5 % auf 6’182 Mio. €. In den Sparten Maritime Krane, Aerospace und Verkehrstechnik, Werkzeugmaschinen und Automationssysteme, Hausgeräte, Komponenten sowie Hotels erwirtschaftete die Firmengruppe insgesamt 3’663 Mio. € und lag damit 1.5 % über dem Vorjahresniveau.
Deutliche Zuwächse realisierte Liebherr in Westeuropa, seiner bedeutendsten Absatzregion. Als besonders wachstumsstark erwiesen sich dabei die Schlüsselmärkte Deutschland und Frankreich. Sehr erfreulich entwickelten sich die Umsätze der Firmengruppe in Osteuropa, insbesondere in Russland. In Fernost / Australien und Amerika lagen die Erlöse ebenfalls über den Vorjahreswerten. Umsatzrückgänge waren hingegen im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika zu verzeichnen.
Ihr Jahresergebnis konnte die Firmengruppe um 33 Mio. € auf insgesamt 331 Mio. € steigern. Das entspricht einer deutlichen Ertragssteigerung um 11.1 % im Vergleich zum Vorjahr. Als besonders erfreulich wertete das Unternehmen dabei das kräftige Plus beim Betriebsergebnis. Dem gegenüber konnte es beim Finanzergebnis nicht an sein Vorjahresniveau anschliessen – ein Umstand, der auf positive Währungskurseinflüsse im Vergleichszeitraum zurückzuführen war.

Mehr Beschäftigte bei konstant hohen Investitionen

Die Beschäftigtenzahl der Firmengruppe stieg 2017 erneut an. So wurden insgesamt 1’561 neue Arbeitsplätze geschaffen. Weltweit beschäftigte Liebherr damit zum Ende des Jahres 43’869 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf konstant hohem Niveau hielt das Unternehmen seine Investitionsquote. Abschreibungen in Höhe von 485 Mio. € standen Investitionen von 749 Mio. € gegenüber, was einem nur leichten Rückgang um 0.3 % entspricht. Investitionsschwerpunkte bildeten die Fertigungsstätten, das Vertriebs- und Servicenetz sowie die Mietflotte. Neue Standorte gründete Liebherr unter anderem in Aurangabad (Indien), im südfranzösischen Rognac und in der Region Kuzbass in Russland. Zu den zahlreichen grösseren Investitionsprojekten zählte überdies der weitere Ausbau der süddeutschen Standorte Biberach, Ochsenhausen und Oberopfingen.

Weiteres Umsatzwachstum erwartet

Für 2018 geht die Firmengruppe Liebherr von einer erneuten Umsatzsteigerung aus. Sowohl im Bereich Baumaschinen und Mining als auch in den anderen Produktbereichen sei mit einer positiven Entwicklung zu rechnen, so das Unternehmen in seinem Geschäftsbericht 2017. Spürbare Zuwächse seien insbesondere in den Sparten Mining, Betontechnik, Werkzeugmaschinen und Automationssysteme sowie Erdbewegung zu erwarten. Darauf deute die aktuell sehr gute Auftragslage.

Forschung und Entwicklung: Massgebliche Fortschritte erzielt

Zu den produkt- und branchenübergreifenden Entwicklungs-Schwerpunkten der Firmengruppe zählen die Steigerung der Energieeffizienz, die Vernetzung und Automatisierung sowie der Leichtbau von Produkten. Wie der aktuelle Geschäftsbericht der Firmengruppe dokumentiert, konnten hier im vergangenen Jahr in allen Produktsparten massgebliche Fortschritte erzielt werden. Zum Beispiel forscht Liebherr im Bereich Luftfahrt an vollelektrischen Komponenten für das Flugzeug der Zukunft und entwickelte im vergangenen Jahr unter anderem Systemdemonstratoren von vollelektrischen Klimatisierungs- und Enteisungssystemen. Zu den Leuchtturm-Projekten des vergangenen Jahres zählte überdies die Produktentwicklung des Schwerlastkrans HLC 295000, der mit einer Traglast von 5’000 Tonnen und einer maximalen Hubhöhe von mehr als 170 Metern der grösste jemals von Liebherr gebaute Kran sein wird. Nach seiner Fertigstellung soll er für die Installation von Windparks, den Rückbau von Offshore-Anlagen sowie im Öl- und Gas-Sektor eingesetzt werden.